Unser Mikrobiom - unsere Ernährung

Viele kleine Helferchen besiedeln unseren Darm. Die "Darmflora" - unser individuelles Mikrobiom - entwickelt sich in den ersten drei Lebensjahren und bleibt danach erstaunlich stabil. Interessant ist dabei  die Vielfalt und Anzahl der Bakterienstämme, beide werden allerdings durch Antibiotikabehandlungen und "moderne" Ernährungsweise nachhaltig vermindert und gestört.

Dabei sind diese Millionen von Bakterien für uns überlebenswichtig!
Geht es unserern Bakterein gut, dann auch uns!

Sie verdauen und fermentieren unsere Nahrung, sind notwendig bei der Aufnahme von Vitaminen, der Funktionsfähigkeit unseres Immunsystems und stellen z.B. Vorstufen von Hormonen und Substanzen für das Zentrale Nervensystem her.

Schon seit langem haben naturheilkundlich tätiige Ärzte viele Zivilisationserkrankungen mit einer gestörten "Darmflora" in Verbindung gebracht, wurden aber auch wegen unzuverlässiger und fehlender Analysemethoden oft belächelt und kritisiert.

Seit kurzem stehen aber praxistaugliche Methoden zur Verfügung, die neue diagnostische und therapeutische Dimensionen eröffnen! Die teils sehr emfindlichen Bakterien können jetzt mittels molekulargenetischer Verfahren nachgewiesen werden, also nicht mehr in der Petrischale im Brutkasten, sondern unabhängig von ihrem Überleben in der Probe durch ihren DNA "Fingerabdruck".

Damit eröffnet sich in der Tat ein neues Zeitalter in der Diagnostik der "Stuhlflora". Inzwischen wurden drei große Gruppen der Zusammensetzung, die Enterotypen definiert. Die Auswertung einer Stuhlprobe läßt sehr verlässliche Aussagen über deren Status und auch der notwendigen therapeutischen Maßnahmen zu.

In erster Linie ist das eine Ernährungsberatung, ggf. gefolgt von der gezielten Zuführung bestimmter Bakterienkulturen.

Indikationen für die Bestimmung des individuellen Microbioms:

Wenn Sie schon in jungen Jahren an chonischen Erkrankungen leiden, sei es Infektanfälligkeit, Ashtma, Allergien, Colitis,

oder

generell ab dem 50 Lebensjahr, ähnlich wie eine Darmspiegelung, als Vorbeugung. Denn ab diesem Lebensalter sollte alles in uns perfekt funktionieren, wir haben dann nicht mehr so viel zu verschenken!

Nutzen Sie diese besondere neue Art der Diagnostik, Therapiemöglichkeit und Vorbeugung.
Machen Sie einen Terimin für eine individuelle Beratung aus!

Dr. Tobias Nitsch

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